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Die Wahrheit ist auf dem Feld
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Wenige Bereiche der deutschen Gesellschaft haben sich unter dem Eindruck von wissenschaftlichen und technischen Innovationen so umfassend verändert wie die Landwirtschaft: Aus einer vormodernen Agrargesellschaft am Rande des Hungers wurde eine industrieförmige Agrarproduktion, die Lebensmittel im Überfluss, aber auch gravierende Umweltprobleme erzeugt. Frank Uekötter beschreibt die agrarische Wissensentwicklung seit dem 19. Jahrhundert. Er diskutiert Institutionen und wichtige Innovationen ebenso wie die widersprüchlichen Reaktionen der agrarischen Wissensgesellschaft auf die Herausforderungen der neueren ökologischen Debatte. Die Arbeit dokumentiert damit auch, wie eine methodisch reflektierte Wissensgeschichte zu einer Neubewertung von Grundfragen der deutschen Agrar- und Umweltgeschichte führt.PD Dr. Frank Uekötter erhält für 'Die Wahrheit ist auf dem Feld. Eine Wissensgeschichte der deutschen Landwirtschaft'den Forschungspreis des Deutschen Museums für das Jahr 2010.

Anbieter: buecher
Stand: 30.05.2020
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Reguliertes Land
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Die Jahre zwischen 1930 und 1960 erscheinen im Rückblick auf das Zeitalter der Extreme (Eric Hobsbawm) in Europa als agrarpolitische Wendezeit. Zwischen den protektionistischen Reaktionen auf die große Krise der Dreißigerjahre, den Lenkungseingriffen in der Kriegs- und Nachkriegszeit und der Formierung markt- und planwirtschaftlicher Systeme in West und Ost bis Ende der Fünfzigerjahre gewann ein neues Konzept der Agrarpolitik Kontur: die Gesamtheit der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe wie einen 'nationalen Betrieb zu führen. Trotz aller Unterschiede war den politisch-ökonomischen Systemen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz die weit reichende und tief greifende Regulation der ländlichen Lebenswelten - bis in die alltäglichen Haushalts- und Betriebsabläufe - gemein. Die agrarpolitischen Anreize und Zumutungen stießen bei den Menschen auf den Höfen teils auf Konsens, teils auf Dissens, diese Spannungen drängten die Eliten an den Schalthebeln der Agrarpolitik wiederum zu pragmatischen und ideologisch begründeten Lösungsversuchen. Die Aufsätze des Bandes, die eine internationale Tagung aus dem Jahr 2004 dokumentieren, vermessen solche agrarpolitischen Kräftefelder an der Erbhofgesetzgebung im nationalsozialistischen Deutschland, der Agrarmarktordnung im austrofaschistischen Ständestaat, der schweizerischen Ernährungspolitik und anderen Fällen. Der Forum- und der Lektüren-Teil diskutieren neue Wege der Agrargeschichte.Aus dem Inhalt:Einleitung:Ernst Langthaler/Josef Redl (St. Pölten): Agrarpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz 1930-1960Aufsätze:Ernst Hanisch (Salzburg): Das Dilemma der Politik. Die Agrarpolitik von Engelbert DollfußGerhard Senft (Wien): Die Agrarpolitik des österreichischen Ständestaates 1934-1938Horst Gies (Berlin): Der Stellenwert der Land- und Ernährungswirtschaft in der nationalsozialistischen Autarkie- und KriegsplanungUwe Mai (Berlin): Ländliche Raumplanung als Sozial- und Rassenpolitik im nationalsozialistischen DeutschlandDaniela Münkel (Hannover): NS-Agrarpolitik vor Ort - das Fallbeispiel Niedersachsen 1933-1945Stefan Eminger (St. Pölten): Arisierungen in der Land- und Forstwirtschaft im Reichsgau Niederdonau 1938-1945Ernst Langthaler (St. Pölten): Menschenökonomie. Die Politik des landwirtschaftlichen Arbeitseinsatzes im Reichsgau Niederdonau 1938-1945Norbert Weigl (Linz): Forstpolitik in den Reichsgauen Wien und Niederdonau 1938-1945Gerhard Siegl (Innsbruck): Gemeinschaftsaufbau im Bergland während der NS-Herrschaft in Österreich 1938-1945Beat Brodbeck (Bern): Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges auf die Agrarmarktordnungen in der Schweiz am Beispiel des MilchmarktesPeter Moser (Bern): Die Landwirtschaft im Dienst der Ernährungssicherung. Ziele und Zweck der schweizerischen Agrarpolitik 1930-1960Ulrich Kluge (Buchenbach-Wagensteig): Westdeutsche Agrar- und Ernährungspolitik zwischen wirtschaftlicher Rekonstruktion und Römischen Verträgen 1945/49-1957/58Andreas Eichmüller (München): Westdeutsche Agrarpolitik in der Region: Bayern 1945-1960Andreas Dix (Bonn): Ländliche Siedlung als Strukturpolitik. Die Entwicklung in Deutschland von 1945 bis Ende der Fünfzigerjahre im Ost-West-VergleichArnd Bauerkämper (Berlin): Agrarpolitik in der SBZ/DDR. Zentralstaatliche Eingriffe und dörflich-agrarische Milieus in Brandenburg 1945-1963Barbara Schier (München): Agrarpolitik und Dorfalltag in der SBZ/DDRJosef Redl (St. Pölten): Nachkriegslandwirtschaft in Niederösterreich 1945-1950Roman Sandgruber (Linz): Die Ordnung der Agrarmärkte in Österreich 1950-1960Forum:Gertrude Langer-Ostrawsky (St. Pölten): Agrargeschichte als GeschlechtergeschichteMichael Mitterauer (Wien): Agrargeschichte als GlobalgeschichteVerena Winiwarter (Wien): Agrargeschichte als UmweltgeschichteNorbert Ortmayr (Salzburg): Agrargeschichte als Sozial- und Kulturanthropologie

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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Die Wahrheit ist auf dem Feld
55,00 € *
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Wenige Bereiche der deutschen Gesellschaft haben sich unter dem Eindruck von wissenschaftlichen und technischen Innovationen so umfassend verändert wie die Landwirtschaft: Aus einer vormodernen Agrargesellschaft am Rande des Hungers wurde eine industrieförmige Agrarproduktion, die Lebensmittel im Überfluss, aber auch gravierende Umweltprobleme erzeugt. Frank Uekötter beschreibt die agrarische Wissensentwicklung seit dem 19. Jahrhundert. Er diskutiert Institutionen und wichtige Innovationen ebenso wie die widersprüchlichen Reaktionen der agrarischen Wissensgesellschaft auf die Herausforderungen der neueren ökologischen Debatte. Die Arbeit dokumentiert damit auch, wie eine methodisch reflektierte Wissensgeschichte zu einer Neubewertung von Grundfragen der deutschen Agrar- und Umweltgeschichte führt.PD Dr. Frank Uekötter erhält für 'Die Wahrheit ist auf dem Feld. Eine Wissensgeschichte der deutschen Landwirtschaft'den Forschungspreis des Deutschen Museums für das Jahr 2010.

Anbieter: Dodax
Stand: 30.05.2020
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Partizipation, Öffentlichkeitsbeteiligung, Nach...
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Die Beteiligung von Bürgern und Interessengruppen an der Gestaltung öffentlicher Vorhaben gewinnt in vielen Politikbereichen an Bedeutung. Gerade unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und angesichts immer komplexer werdender Problemlagen gelten partizipative Prozesse als geeignetes Mittel zur Erhöhung der Legitimität von Entscheidungen und zur Verbesserung der Effektivität und Effizienz in der Umsetzung. Bei der Ausgestaltung solcher Verfahren wirken jedoch bestehende Interessenlagen und Einflussmöglichkeiten weiter. Anliegen dieses Bandes ist es, die Voraussetzungen und Wirkungen von Partizipation aus polit-ökonomischer Perspektive zu beleuchten und damit dem gesellschaftlichen Kontext von Verfahren der Bürger-, Betroffenen- und Öffentlichkeitsbeteiligung Rechnung zu tragen. Die Beiträge des Bandes fragen nach den Zielen von Beteiligungsverfahren und untersuchen, inwieweit sich diese mit den Interessen, Motivationen und Ressourcen der verschiedenen Akteure vermitteln lassen. Als kritische Faktoren für Legitimität, Effektivität und Problemlösungsfähigkeit partizipativer Verfahren werden rechtliche, ökonomische, diskursive und politische Rahmenbedingungen einbezogen. Indem der Band konzeptionelle Beiträge mit Fallstudien aus dem deutschen und europäischen Raum verbindet, ermöglicht er eine polit-ökonomisch aufgeklärte Reflexion von Beteiligungsprozessen unter dem Gesichtspunkt nachhaltiger Entwicklung. Inhalt P.H. Feindt/J. Newig Politische Ökonomie von Partizipation und Öffentlichkeitsbeteiligung im Nachhaltigkeitskontext E. Baranek/H. Walk Partizipation und Nachhaltigkeit - zwei Seiten ein und derselben Medaille E. Mostert Public participation and ideology. Experiences from the Netherlands J. Newig Erleichtert Öffentlichkeitsbeteiligung die Umsetzung politischer Massnahmen? Ein Modellansatz zur Erklärung der Implementationseffektivität B. Neumärker Partizipation an freiwilligen Vereinbarungen M. Heyck Partizipation und Sozialkapital am Beispiel der Umweltschutzbewegung E. Schöbel Sozialkapitalbildung und Partizipation am Beispiel der Steuerzahlerbewegung C. Carter The Role of Participatory Processes in Environmental Governance: the example of agricultural GMOs B. Enserink Public Participation in Dutch Watermanagement: Pragmatism in meeting EU requirements P. Schaal/J. Wilking 'Endogene Problemlösungen für die agrarische Intensivregion Vechta / Cloppenburg?' - Erfahrungen aus einem Bundesmodellvorhaben der Raumordnung J. Freese/C. Rüffer Kooperativer Naturschutz in der Kulturlandschaft E. Bertke/S.K. Hespelt/R. Marggraf Ein Regionaler Beirat als partizipatives Gremium in der Agrar- Umweltpolitik E. Baranek/B. Günther Erfolgsfaktoren von Partizipation in Naturschutzgrossprojekten H. Heinrichs Herausforderung Nachhaltigkeit: Transformation durch Partizipation? P.H. Feindt/D. Kleinschmit Medienöffentlichkeit und Partizipation. Politische Akteure in der Zeitungsberichterstattung über BSE 2000/2001.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 30.05.2020
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